Auf einem vor Hochwasser gesicherten Platz an der Erftmündung rund 10 Meter über dem Normalpegel des vorbei fließenden Rheinstroms waren die Standorte der römischen Feldlager und des festen Legionslagers 6*).
Die Standorte der römischen Lager an der Erftmündung
Grafik: Heinz Birkenheuer
Neben dem Terrain des letzten Feldlagers - mit der Bezeichnung E bzw. nach neuster archäologischer Benennung 10 - wurde ab 43 n. Chr. von der XVI Legion mit dem Bau des festen Legionslagers begonnen, das bis zum Abzug der letzten Neusser Legion - VI LEGIO VICTRIX - bis 103 n. Chr. bestand *6).
Bis zur Fertigstellung des neuen Legonslagers ( Koenen Lager ) blieben die Legionäre aus Sicherheitsgründen in ihrem Feldlager stationiert. Nach der Übersiedlung in das neue Legionslager wurde die Fläche des verlassenen Feldlagers für eine neue Lagervorstadt (CANABAE LEGIONIS ) bereitgestellt. 7*).
*6 ) Michael Gechter, Die Anfänge des Niedergermanischen Limes / S.100